Algorithmen, Zugang zum Internet und E-Government-Modellkommunen – Wochenlinks 45

Algorithmen, Zugang zum Internet und E-Government-Modellkommunen – Wochenlinks 45

Big Data

Das Silicon Valley weiß, wen du wählst
Ein sehr spannender Artikel über den Einsatz von Algorithmen am Beispiel des US Wahlkampfs. Wir alle laufen Gefahr durch das Abgreifen unserer Daten manipuliert zu werden. Was hilft ist digitale Kompetenz und „Wir müssen Fairness und Verantwortlichkeit in das Zeitalter der Daten bringen.“

Gaming

Linda Breitlauch: Newsgames und Nogames
Newsgames und Nogames – Computerspiele werden eher mit Spaß als mit ernsten Themen in Verbindung gebracht. Nach Ansicht von Linda Breitlauch, Professorin für Game Design, ist die verbreitete Meinung, dass Computerspiele Spaß machen, und deshalb keine ernsten Themen behandeln dürfen, überholt.

Gender

Internet für mehr Mädchen und Frauen kann Millionen aus der Armut befreien
Weltweit betrachtet, hat mehr als die Hälfte der Menschen keinen Zugang zum Internet. In Ländern ohne eine ausreichende digitale Infrastruktur haben viele Menschen dadurch auch keinen Zugang zu Online-Bildungsangeboten. „Dieses Problem ist durch kulturelle, soziale und wirtschaftliche Hürden für Mädchen und Frauen in den ärmsten Ländern der Welt sogar noch bedeutend größer. Dort ist die Wahrscheinlichkeit für Mädchen oder Frauen, Zugang zum Internet bekommen, ein Drittel geringer als für Männer und Jungen.“

eGovernment

Pilotprojekt „E-Government-Modellkommunen“ stellt „Ein Kochbuch für Praktiker“ vor
Im Rahmen eines 2014 gestarteten Forschungsvorhabens hat die Hochschule Harz acht Modellkommunen bei der Implementierung von digitalen Informations- und Kommunikationstechnologien unterstützt. „E-Government ist sicherlich eine komplexe Aufgabe, die dennoch als Chance für die eigene Organisation gesehen werden sollte, kann doch dadurch die gegenseitige Akzeptanz der Akteure, die Strategie- und Projektplanung sowie die Kooperationsbereitschaft zwischen den Verwaltungsebenen verbessert werden.“

Arbeit

Deutsche Arbeitnehmer unterschätzen die Wirkung der Digitalisierung auf ihre Jobs
Bei einer repräsentativen Befragung wurden Arbeitnehmer*innen nach ihrer Einschätzung zu Veränderungen der Arbeitswelt durch Digitalisierung befragt. Nur 27 Prozent der Befragten sind skeptisch und erwarten einen starken Wandel ihres Jobs. Befragt nach zukünftig wichtigen Qualifikationen, nannte die Mehrheit Programmierkenntnisse. „Wichtig werden in der Zukunft vor allem Soft Skills wie Lern- und Analysefähigkeit sein, die den Wissenstransfer in neue Themenfelder und veränderte Jobprofile ermöglichen … Da sich der technische Fortschritt beschleunigt, entwertet sich auch das Wissen, das in Schulen oder Hochschulen vermittelt wird, immer schneller.“