Wochenlinks 26

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Internet

Wie Senior*innen die Computerwelt kennenlernen
Die Internetnutzung von Senior*innen liegt aktuell noch weit unter dem Bevölkerungsdurchschnitt – ist bei den über 65-Jährigen im vergangenen Jahr aber deutlich angestiegen. Oft trauen sich ältere Menschen nicht zu, noch etwas Neues zu lernen, oder sie haben Angst vor den technikgebundenen Medien. Das Programm „Freiwilliges Soziales Jahr digital“ soll da Abhilfe schaffen.

DIVSI-Studie: Gesellschaft bewegt sich im Internet zwischen Optimismus und Pragmatismus – ohne Ausblendung der Risiken
Laut der Studie „DIVSI Internet-Milieus 2016: Die digitalisierte Gesellschaft in Bewegung“ können sich immer mehr Menschen ein Leben ohne Internet nicht mehr vorstellen. „2012 waren es 50 Prozent, heute sind es bereits 61 Prozent. Die große Mehrheit der Bevölkerung (72 Prozent) sieht zudem wesentlich mehr Chancen als Gefahren im Internet – ein Plus von 4 Prozent.“ Ein Großteil der Befragten geht aber davon aus, dass es keine Datensicherheit im Internet gibt.

Arbeit

Vom schleichenden Ende der Arbeitsstelle wie wir sie kennen.
Dass die Digitalisierung unsere Gesellschaft und damit auch die Arbeitswelt verändert, kommt allmählich in immer mehr Köpfen an. Der Autor zieht einen Vergleich der Arbeitswelt von vor 150 Jahren zur aktuellen Entwicklung.

Bildung

Wo Bildung digital werden muss – Auch intellektuelle Leistungen könnten automatisiert werden
Der „Hochschul-Bildungs-Report 2020“ kommt nach der Befragung von 300 Unternehmen zu dem Schluss, dass die Universitäten ihre Student*innen nicht genug auf die veränderte Arbeitswelt vorbereiten. „Die Digitalisierung soll in allen Studiengängen verankert werden.“ Wie das geschehen soll, scheint aber noch nicht klar zu sein.

Politik

Sousveillance-Bewegung: Wenn die Überwachten den Spieß umdrehen
Steve Mann, Professor an der Universität Toronto, erfand den Begriff der sousveillance, wörtlich übersetzt „Unterwachung“. Als Alternative zur Überwachung von oben, findet eine Beobachtung von „unten“ statt. Dies „betreiben sowohl Demonstranten, die die Polizei filmen, als auch Künstler und Aktivisten, die etwa Spionen der NSA ein Gesicht geben.“

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