Wochenlinks 24

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Arbeit

Digitalisierung: Saarland, Thüringen und Baden-Württemberg haben höheren Anpassungsbedarf als andere Bundesländer
Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) untersucht die Auswirkungen der fortschreitenden Digitalisierung der Arbeitswelt in den Bundesländern. „Der Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die in einem Beruf arbeiten, in dem mehr als 70 Prozent der Tätigkeiten bereits heute von Computern oder computergesteuerten Maschinen erledigt werden könnten, unterscheidet sich deutlich und liegt zwischen acht Prozent in Berlin und mehr als 20 Prozent im Saarland.“

Datenschutz

IT-Recht im Gesundheitswesen
Die „Digitalisierung des Gesundheitswesens“ nimmt bei Krankenhäusern, Versicherungen und Arztpraxen rasant zu. Damit steigen für diese Institutionen auch die Anforderungen an den Datenschutz. Der Artikel behandelt spezifische datenschutzrechtliche Fragen, z.B. die digitale Speicherung von Daten oder die Nutzung spezieller Software.

Internet der Dinge

„In einer Stadt reichen 20 Prozent der Autos“
Carlo Ratti, forscht am Senseable City Lab des MIT über die Auswirkungen der Digitalisierung auf das städtische Leben. Beim Verkehr wird schon deutlich, wohin die Entwicklung gehen wird. „Man kann die Mobilitätsanforderungen einer Stadt mit 20 Prozent der Autos befriedigen. Dafür müssen die Menschen bereit sein, die Autos und die Fahrten zu teilen, also zum Beispiel gemeinsam aus der Innenstadt zum Flughafen zu fahren“.

Bildung

Die KMK legt eine Strategie zur digitalen Bildung vor – und vergisst dabei die Ausstattung
Die Politik hat das Thema Digitalisierung in der Bildung entdeckt. So hat die Kultusministerkonferenz jetzt den Entwurf einer Strategie vorgelegt, mit der sie die Schulen in Deutschland digitalisieren möchte. Die Bildungsminister*innen der 16 Bundesländer erklären darin, wie sie Schulen, Lehrpersonen und Unterrichtsmaterial den „Herausforderungen der Digitalisierung“ anpassen wollen. „Allerdings: Wie die technische Ausstattung finanziert werden soll, dazu findet sich so gut wie nichts in dem Entwurf.“

Social Media

Social-Media-Tool spioniert Job-Bewerber aus
Eine Software ist in der Lage, private Nutzerprofile von Job-Bewerber*innen in sämtlichen sozialen Netzwerken auf nicht angemessene Veröffentlichungen zu scannen. „Die Einträge laufen durch eine Software, die etwa Schimpfwörter herausfiltert. Zum Schluss kann ein „Score Assured“ feststellen, ob sich die durchleuchtete Person als möglicher Arbeitnehmer oder etwa als Mieter eignet.“

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