Wochenlinks 22

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Digitalisierung

Digital-Nostalgie pur: 19 Screenshots, mit denen die Generation Z nichts mehr anfangen kann
Die älteren unter uns erinnern sich noch an die Anfänge des Internets, „als die Websites laufen lernten“. Für die Generation Z, geboren zwischen 1995 bis 2010 (kommt danach wieder A?), ist diese Übersicht aus 19 Screenshots gedacht. „Von Netscape über Minesweeper bis CorelDraw. Viel Vergnügen auf dieser Reise in die Vergangenheit!“

Kultur

Internet ausgedruckt: Künstler bringt deutsche Wikipedia in Buchform
Der US-amerikanische Künstler Michael Mandiberg zeigt in seiner Ausstellung „Print Wikipedia: from Aachen to Zylinderdruckpresse“ die deutschsprachigen Beiträge der Enzyklopädie in 3.406 Bänden. Die englischsprachige Wikipedia hat er im letzten Jahr auf 7.600 Bänden drucken lassen.

Bildung

Es geht um Kontrolle und Selbstkontrolle von klein auf
Eine systematische digitale Bildung bekommen Kinder und Jugendliche aktuell in den meisten Bildungseinrichtungen nicht. Lehrkräfte sind damit häufig überfordert, auch weil Medienkompetenz in der Lehrerausbildung nur eine untergeordnete Rolle spielt. Bei Untersuchungen zur Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen zeigte sich: „Auch die Schüler selbst sahen offenbar Nachholbedarf und wünschten sich zu 80 Prozent ein eigenes Fach Medienkunde.“

Arbeit

Von der fluiden Karriere am Arbeitsplatz der Zukunft
Die Veränderungen der Arbeitswelt im Zuge der Digitalisierung führen zur Entwicklung komplett neuer Berufe oder massiven Veränderungen „alter“ Berufsbilder. Die Herausforderungen an Arbeitnehmer*innen verändern sich damit ebenfalls. „Wer für sich in dieser hochindividualisierten und schnell sich wandelnden Welt der neuen Arbeit ein erfülltes Berufsleben finden will, der muss Schritt halten, bereit sein für Veränderungen und die Intervalle dazu werden immer kürzer.“

Wirtschaft

Telekom Deutschland, Hüterin der Netzneutralität und des Wettbewerbs
Bei einem Interview warb das Vorstandsmitglied der Deutschen Telekom J. van Damme für das Konzept eines Zwei-Klassen-Netzes. D.h. einige Anbieter*innen, die große Datenmengen bewegen oder, die auf schnelle Reaktionszeiten angewiesen sind, können „Überholspuren“ erkaufen. „Außerdem liege der Telekom die Netzneutralität am Herzen – die man jedoch einschränken müsse, um die Innovationskraft des Internets nicht zu gefährden.“

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