Digitale Zertifikate, BYOD und Sammlung von WLAN-Namen – Wochenlinks 40

Digitale Zertifikate, BYOD und Sammlung von WLAN-Namen – Wochenlinks 40

Digitalisierung

Wie funktioniert ein digitales Zertifikat?
Ein digitales Zertifikat dient, ähnlich wie ein analoger Personalausweis, zur Feststellung der Identität einer Person oder, im digitalen Raum, eines Rechners. Mit einem Zertifikat soll eine verschlüsselte Kommunikation vor Manipulationen geschützt werden. Einzelheiten dazu werden hier erklärt.

Datenschutz

Ich weiß, was du letzten Sommer auf deinem Rechner alles getan hast
Was passiert in meinem Rechner, wenn ich einen Text in Facebook schreibe oder einen Link teile? Genau diese Aktionen werden beim sog. „Timelining“ als Daten erfasst und ausgewertet. Wie immer kommt es darauf an, wer die Daten erfasst und mit welcher Absicht. „Im Ernstfall ist das Timelining eine von mehreren Analysemethoden, um herauszufinden wer für einen Schaden verantwortlich ist.“

Kultur

Kulturelles Erbe im Internet sichtbar machen. Positionspapier Deutscher Museumsbund
Für öffentlich finanzierte Museen oder vergleichbare Einrichtungen räumt eine Weiterentwicklung des Urheberrechts die Möglichkeit ein, „in öffentlich zugänglichen Internetdatenbanken das ihnen anvertraute Kulturgut in angemessener Form visuell zu präsentieren. Das bisherige Urheberrecht verhindert dies für einen Großteil der Objekte des 20. und 21. Jahrhunderts.“  Nach Ansicht des Deutschen Museumsbunds liegt die Lösung des Problems in der Reform des Urheberrechts durch den Gesetzgeber.

Internet-Kultur: „WLAN-Namen sind eine Art von Austausch“
Federico Brandi veröffentlicht seit einiger Zeit auf seinem Blog außergewöhnlich WLAN- Namen. Durch Zufall fiel seine Aufmerksamkeit auf die teils skurrilen Namen, die die Leute ihren WLAN-Netzen geben. „Ich publizierte eine interaktive Karte mit den Namen, und nun schickten mir Nutzer eigene Fundstücke zu, manche auch Deutungsversuche zu meinen Namen. Inzwischen sind es 200 bis 300.“

Bildung

Plädoyer für “Bring Your Own Device”, nicht nur in der Lehre, sondern auch für Prüfungen
Für Prof. Jürgen Handke von der Phillips-Universität Marburg ist die gängige Praxis der hörsaalgestützen Kommunikation und Wissensvermittlung mittels Lernplattformen, Email und PDF-Dokumenten nicht zeitgemäß, während die Lernenden in ihrem digitalen Alltag Smartphone, Laptop oder Tablet nutzen. „Der Satz, Handys ausschalten und Laptops zuklappen, sollte in allen Komponenten des Lehrens und Prüfen der Vergangenheit angehören.“

 

0 Comments

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.