Assistenzsysteme für Demenzkranke, Tracking und Digitale Agenda – Wochenlinks 33

Assistenzsysteme für Demenzkranke, Tracking und Digitale Agenda – Wochenlinks 33

Internet

Wie Internet-Nutzer ausspioniert werden
Durch Tracking überwachen uns ungefähr 1.000 Unternehmen ständig im Internet. Die Daten tauschen sie untereinander aus oder verkaufen sie u.a. an Nachrichtendienste. „Schon beim Aufruf einer Nachrichtenseite konnten so zwischen 120 bis 260 Datenabfragen von Internet-Servern dokumentiert werden.“

Bildung

Digitalisierung verändert Ausbildung und Ausbildungsberufe
TNS Infratest hat die Auswirkungen der Digitalisierung auf Ausbildung und Berufe im Mittelstand näher untersucht und dazu 200 Entscheider*innen befragt.  Für die Bewerbung sind laut Studie digitale Kompetenzen wichtig. „So gaben 49 Prozent der Befragten an, dass digitale Kompetenz zukünftig zum Entscheidungskriterium bei der Einstellung neuer Mitarbeiter werde. Große Einigkeit herrschte bei den Befragten, wer dafür zuständig ist, digitale Kompetenzen zu vermitteln. Für 90 Prozent ist klar, dass die Grundlagen bereits in der Schule gelegt werden sollten.“

Politik

Digitale Agenda – Ein Großteil der Vorhaben noch nicht umgesetzt
Die von der Bundesregierung 2014 vorgestellte Digitale Agenda ist ein Jahr vor der nächsten Bundestagswahl von einer Umsetzung noch weit entfernt. „Über die Hälfte der untersuchten 45 Vorhaben seien entweder noch in Arbeit (44 Prozent, beziehungsweise 20 Vorhaben) oder noch gar nicht angegangen (16 Prozent, beziehungsweise sieben der untersuchten Vorhaben).

eHealth

E-Health-Projekt: Wissenschaftler arbeiten an Assistenzsystem für Demenzkranke
Die TU Chemnitz arbeitet an einem Assistenzsystem, das demenzkranken Menschen künftig ein selbstbestimmteres Leben ermöglichen soll. Durch die Unterstützung von „Auxiliar“ sollen die Betroffenen länger in ihrer gewohnten Umgebung leben können. „Das System soll Notsituationen erkennen und bei Gefahr Hilfe anfordern.“

Arbeit

Jahresbericht des IAB widmet sich auch fortschreitender Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt 
Ein Teil des IAB Jahresberichts beschäftigt sich mit der fortschreitende Digitalisierung und deren Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Dabei war das Thema Industrie 4.0 eines der zentralen Themen. Als ein Ergebnis wird deutlich, „dass Industrie 4.0 den Strukturwandel hin zu mehr Dienstleistungen beschleunigen wird. Hierbei werden bis zum Jahr 2025 in je 54 Berufsfeldern der 63 Wirtschaftszweige rund 490.000 Arbeitsplätze abgebaut, während 430.000 Arbeitsplätze an anderer Stelle neu entstehen (siehe Abbildung).“

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